Goldsprint

Berlin

Drogen & Radsport. 16. Mai 2009

Der erste Beitrag. Lampenfieber. Kulturelle Aspekte des Radsports werden mein Thema sein, randständige Themen, bikes, booze, berlin. Und was sonst noch so passiert.

Doch als neuer Schreiber erstmal eine Vorstellung: fahrradaffin, radsport- und technikbegeistert, Tom Simpson- und Marco Pantani- Fan. Irgendwelche Fragen?

Es scheint, als würde auch Tom Boonen demnächst Aufnahme in den Olymp meiner Idole finden können: seine Entschuldigung Erläuterung zum letzten positiven Testbefund auf Koks – genial.

„I do not think I have a problem with cocaine, I have problems when I drink too much. 364 days per year I am good. But if I drink too much, it’s exactly like I change in my head.“

Das sagte er angeblich im belgischen Sender Radio 1. Des flämischen nicht mächtig, konnte ich das leider nicht nachprüfen. Wir lernen: Koks ist nicht das Problem sondern der Alkohol.  Das Argumentationsmuster bietet jedoch noch viel Spielraum- gäbe es Nachahmer Boonens. Erläuterungen à la „Klar bin ich auf speed- ich musste ja irgendwie vom crack- downer runterkommen“ oder ähnliches lassen auf viel Unterhaltsames im Profiradsport hoffen.Immerhin: Boonen entschuldigt sich nicht mehr mit irgendwelchen Substanzen in irgendwelchen Drinks, die er von irgendwelchen Leuten gekriegt haben soll. Und macht jetzt ’ne Therapie. Koks ist von der UCI ausserhalb von Wettkämpfen übrigens nicht verboten.

Andere Ergebnisse der letzten Woche: mein Besuch aus Stuttgart zerstörte vorgestern während eines freihändig fahrradfahrenden, telefonisch ausgetragenen innerfamiliären Disputs durch einen eleganten Sturz einen bis dato in Würde gealterten Casco- Helm. Bilder liefer ich nach. Und bescherte mir gestern durch beherztes ins Vorderrad- Fahren leichte Blessuren.Natürlich tat sie sich wieder nichts.

Übrigens: der Giro läuft. Ausser dem Streit um ausstehende Gehaltszahlungen bei Astana bietet die Rundfahrt bislang nichts Spannendes.

17 15. Mai 2009

17 Bahnräder hat die Berliner Polizei im nicht enden wollenden Übereifer und Anbetracht allgemeiner Langeweile bereits eingezogen. In diesem neuen Bericht der Welt Online macht die Polizei natürlich wieder ein Faß auf und spricht von Leuten die in Polizeifahrzeuge gerauscht sind weil sie nicht bremsen konnten etc… also alles beim Alten, außer das die unwahrscheinlichen Gerüchte aufkommen sind, dass die Räder verschrottet werden sollen. Vermutlich wird das dann wie bei einer demonstrativen Waffenvernichtung in einem Dritte Weltland gehandhabt, also vor dem Brandenburger Tor ein Leopard 2 Panzer über einen großen Haufen Fixies  walzt. So lange die Welt den Bericht aber noch n der Rubrik Lifestyle hat ist die Welt noch nich zu Ende und die nötige „streetcredibility“ des gewöhnlichen brakeless Fahrer gewahrt 😉

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Relaunch 14. Mai 2009

Singlespeed-Berlin.de ist tot, lange lebe Goldsprint.de … nein, natürlich ist Singlespeed-Berlin noch längs nicht Vergangenheit. Die Adresse wird weitere bestehen, lediglich der Inhalt ist auf einen selbst gehosteten, vielseitigeren WordPress Blog umgezogen der viel mehr Möglichkeiten eröffnet. In diesem Zuge habe ich die nicht ganz so lokalpatriotische Domain Goldsprint.de hinzugezogen (wobei das Logo wieder eine Hommage an die Hauptstadt enthalten wird )Weiterhin wird es auf der Seite wie gehabt um Fahrräder, Teile davon, Hipster etc gehen. Demnächst hoffe ich außerdem einen neuen Schreiber begrüßen zu können….

ride on & viel Spaß mit Goldsprint.de

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Little Sixteen Halloween Alleycat 7. Oktober 2008

Es ist bald wieder so weit…ein Großevent der besonderen Art steht vor der Tür. So wie es ausschaut will fuffich Arbeitsverträge sehen, allerdings gibt es wohl eher selten einen solchen :p Afterraceparty wieder in der Jägerklause um die Ecke … besser gehts gar nicht. Nur was ziehe ich an…

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