Der erste Beitrag. Lampenfieber. Kulturelle Aspekte des Radsports werden mein Thema sein, randständige Themen, bikes, booze, berlin. Und was sonst noch so passiert.
Doch als neuer Schreiber erstmal eine Vorstellung: fahrradaffin, radsport- und technikbegeistert, Tom Simpson- und Marco Pantani- Fan. Irgendwelche Fragen?
Es scheint, als würde auch Tom Boonen demnächst Aufnahme in den Olymp meiner Idole finden können: seine Entschuldigung Erläuterung zum letzten positiven Testbefund auf Koks – genial.
„I do not think I have a problem with cocaine, I have problems when I drink too much. 364 days per year I am good. But if I drink too much, it’s exactly like I change in my head.“
Das sagte er angeblich im belgischen Sender Radio 1. Des flämischen nicht mächtig, konnte ich das leider nicht nachprüfen. Wir lernen: Koks ist nicht das Problem sondern der Alkohol. Das Argumentationsmuster bietet jedoch noch viel Spielraum- gäbe es Nachahmer Boonens. Erläuterungen à la „Klar bin ich auf speed- ich musste ja irgendwie vom crack- downer runterkommen“ oder ähnliches lassen auf viel Unterhaltsames im Profiradsport hoffen.Immerhin: Boonen entschuldigt sich nicht mehr mit irgendwelchen Substanzen in irgendwelchen Drinks, die er von irgendwelchen Leuten gekriegt haben soll. Und macht jetzt ’ne Therapie. Koks ist von der UCI ausserhalb von Wettkämpfen übrigens nicht verboten.
Andere Ergebnisse der letzten Woche: mein Besuch aus Stuttgart zerstörte vorgestern während eines freihändig fahrradfahrenden, telefonisch ausgetragenen innerfamiliären Disputs durch einen eleganten Sturz einen bis dato in Würde gealterten Casco- Helm. Bilder liefer ich nach. Und bescherte mir gestern durch beherztes ins Vorderrad- Fahren leichte Blessuren.Natürlich tat sie sich wieder nichts.
Übrigens: der Giro läuft. Ausser dem Streit um ausstehende Gehaltszahlungen bei Astana bietet die Rundfahrt bislang nichts Spannendes.
17 Bahnräder hat die Berliner Polizei im nicht enden wollenden Übereifer und Anbetracht allgemeiner Langeweile bereits eingezogen. In diesem neuen Bericht der Welt Online macht die Polizei natürlich wieder ein Faß auf und spricht von Leuten die in Polizeifahrzeuge gerauscht sind weil sie nicht bremsen konnten etc… also alles beim Alten, außer das die unwahrscheinlichen Gerüchte aufkommen sind, dass die Räder verschrottet werden sollen. Vermutlich wird das dann wie bei einer demonstrativen Waffenvernichtung in einem Dritte Weltland gehandhabt, also vor dem Brandenburger Tor ein Leopard 2 Panzer über einen großen Haufen Fixies walzt. So lange die Welt den Bericht aber noch n der Rubrik Lifestyle hat ist die Welt noch nich zu Ende und die nötige „streetcredibility“ des gewöhnlichen brakeless Fahrer gewahrt 😉
Singlespeed-Berlin.de ist tot, lange lebe Goldsprint.de … nein, natürlich ist Singlespeed-Berlin noch längs nicht Vergangenheit. Die Adresse wird weitere bestehen, lediglich der Inhalt ist auf einen selbst gehosteten, vielseitigeren WordPress Blog umgezogen der viel mehr Möglichkeiten eröffnet. In diesem Zuge habe ich die nicht ganz so lokalpatriotische Domain Goldsprint.de hinzugezogen (wobei das Logo wieder eine Hommage an die Hauptstadt enthalten wird )Weiterhin wird es auf der Seite wie gehabt um Fahrräder, Teile davon, Hipster etc gehen. Demnächst hoffe ich außerdem einen neuen Schreiber begrüßen zu können….
ride on & viel Spaß mit Goldsprint.de
Schwere Zeiten brechen an für brakeless Fahrer in Berlin. Das unser Berliner Freund & Helfer bereits einige Räder eingezogen hat ist kein Geheimnis, das sie diesen blinden Aktionismus jedoch noch weiter vorantreiben wollen mit erneuten Schwerpunktaktionen schon…
Dazu noch ein Link zum RBB Blog
Die ersten Schritte eines Projektes für jemand der mir sehr am herzen liegt und noch nichts von seinem Glück weiß.
Das Kerin Berlin Team – wie immer die verkörperte street credibility …
Durch einen glücklichen Zufall bin ich jetzt schon zu einer günstigen DSLR gekommen, obwohl ich noch geraume Zeit warten und sparen wollte. Ein paar erste Probeschüsse habe ich inzwischen getätigt, die Masse an Verstellmöglichkeiten wird den Lernprozeß allerdings ziemlich in die Länge ziehen. Das Schlimme ist, das man schon jetzt über die Objektive nachdenkt, die man noch so brauchen könnte…
Frohes Neues wünsch ich allen Fixern und sonstigen Bikebekloppten da draußen! In diesem Sinne Prost…
Irgendwie gelungener Schnappschuss von Björn bei einem Treffen von den fixedgearberlinern…
Eigentlich war dieses fixe Wheeler nur als Überganglösung gedacht, um überhaupt einen fahrbaren Untersatz zu haben, nachdem das Bianchi das Zeitliche gesegnet hat. Inzwischen hat es sich allerdings als taugliches Zweitrad für Schlechtwetter und diverse „ich lass mein Rad Abends unbeaufsichtigt irgendwo stehen“ Fahrten erwiesen. Bleibt also defintiv im Stall…
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